Als Die Römer Frech Geworden
Joseph Viktor von Scheffel, 1826-1886
1.
Als die Römer frech geworden,
sim serim sim sim sim sim,
zogen sie nach Deutschlands Norden,
sim serim sim sim sim sim,
vorne beim Trompetenschall, täterätätätä ,
ritt der Generalfeldmarschall, täterätätätä,
Herr Quinctilius Varus,
wau, wau, wau, wau, wau,
Herr Quinctilius Varus,
schnäderängtäng, schnäderängtäng,
schnäderängtäng, derängtängtäng.
2.
Doch im Teutoburger Walde,
hu!, wie pfiff der Wind so kalte,
Raben folgen durch die Luft,
und es war ein Moderduft,
wie von Blut und Leichen.
3.
Plötzlich aus des Waldes Duster,
brachen kampfstark die Cherusker,
mit Gott, für Fürst und Vaterland
stürmten sie von Wut entbrannt,
gegen die Legionen.
4.
Weh, das ward ein großes Morden,
sie erschlugen die Kohorten,
nur die röm'sche Reiterei,
rettete sich noch ins Frei',
denn sie war zu Pferde.
5.
Oh, Quinctili, armer Feldherr,
dachtest du, daß so die Welt wär ?
Er geriet in einen Sumpf,
verlor zwei Stiefel und´nen Strumpf
und blieb elend stecken.
6.
Da sprach er voll Ärgernussen
zum Centurio Titiussen:
"Kamerad, dein Schwert hervor,
und von hinten mich durchbor,
da doch alles futsch ist."
7.
In dem armen röm'schen Heere
diente auch als Volontäre,
Scävola, ein Rechtskandidat,
den man schnöd gefangen hat,
wie die andern alle.
8.
Diesem ist es schlecht ergangen,
eh daß man ihn aufgehangen,
stach man ihm durch Zung und Herz,
nagelte ihn hinterwärts
auf sein corpus iuris.
9.
Als die Waldschlacht war zu Ende,
rieb Fürst Hermann sich die Hände,
und um seinen Sieg zu weih'n,
lud er die Cherusker ein,
zu 'nem großen Frühstück.
10.
Hui, da gab's westfäl'schen Schinken,
Bier, soviel man wollte trinken,
auch im Zechen blieb er Held,
doch auch seine Frau
Thusneld trank walkürenmäßig.
11.
Nur in Rom war man nicht heiter,
sondern kaufte Trauerkleider;
grade als beim Mittagsmahl,
Augustus saß im Kaisersaal,
kam die Trauerbotschaft.
12.
Erst blieb ihm vor jähem Schrecken,
ein Stück Pfau im Halse stecken,
dann geriet er außer sich
und schrie: "Varus, Fluch auf dich,
redde legiones!"
13.
Sein deutscher Sklave, Schmidt geheißen,
dacht': Ihn sollt das Mäusle beißen,
wenn er sie je wieder kriegt,
denn wer einmal tot daliegt,
wird nicht mehr lebendig.
14.
Neunzehnhundert Jahr' verflossen,
Seit hier Römer Blut vergossen,
Das uns Knechtschaft zugedacht.
Hermanns Denkmal hält nun Wacht
Deutscher Kraft und Stärke.
(14.)
Und zu Ehren der Geschichten
Tat ein Denkmal man errichten,
Deutschlands Kraft und Einigkeit
Kündet es jetzt weit und breit:
"Mögen sie nur kommen!"
15.
Um des Denkmals Glanz zu mehren
Laßt uns seinen Schöpfer ehren!
Deinen Namen trag die Bank
Bandel, die wir Dir zum Dank
Und zur Ehr' erbauten.
Channel: Music
Uploaded: November 30, 1999 at 12:00 am
Author: Reichsluftwaffe1935
Length: 02:21
Rating: 4.33
Views: 2515
Tags: Als Deutschland Die Frech Geworden Lied Marsch NSDAP Römer
Video Comments
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Overcrook65 (November 30, 1999 at 12:00 am)
schau doch mal auf das datum, das lied ist durchaus ein stückchen älter als die SS.
Reichsluftwaffe1935 (November 30, 1999 at 12:00 am)
Danke
SSgruppenfuhrer (November 30, 1999 at 12:00 am)
i made a video with that song check my channel
Reichsluftwaffe1935 (November 30, 1999 at 12:00 am)
Ist es damit?
SSgruppenfuhrer (November 30, 1999 at 12:00 am)
die lied is eine Waffen SS lied: Die Teutoburger Schlacht |
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